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144-MHz-Transverter

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Art.Nr.: BX-300-144
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144-MHz-Transverter mit 28-MHz-ZF

Statt für 270,– bis 24.12.2017 zum Weihnachtspreis von 260,–!

Entwickler U. Richter, DC8RI

 

Komplettbausatz bestehend aus einer SMD-vorbestückten Platine, allen erforderlichen bedrahteten Bauelementen sowie einem bearbeiteten und bedruckten Aluminiumgehäuse. Auf der Platine befindet sich ein Power-Meter, mit dem der Abgleich auch ohne spezielle HF-Messtechnik gelingt.
Zum Lieferumfang gehört – wie beim FUNKAMATEUR üblich – eine reichlich bebilderte ausführliche 27-Seiten-Bauanleitung.

Der Transverter wurde am 7.8.2016 während des Alpe-Adria-Contests zusammen mit einem IC-7300 und einer BEKO-PA getestet. Vom 749 m hohen Hochwald im Zittauer Gebirge (JO70IT) gelangen innerhalb von 7 Stunden 191 SSB-QSOs. Dabei zeigte sich, dass das Großsignalverhalten und die Empfindlichkeit völlig ausreichend sind und es auch sonst es keinerlei Beanstandungen gab.

Ende Oktober haben wir Tests mit einem Alinco-KW-Transceiver DX-SR8E durchgeführt, bei denen es keinerlei Probleme gab. 


Eingangsfrequenz 144 – 146 MHz
ZF 28 – 30 MHz
Rauschfaktor 2,6 dB
Eingangspegel 1 – 10 W (einstellbar) oder 0 dBm (separater Eingang vorhanden)
Ausgangspegel 10 W HF
Stromversorgung 12 – 14 V DC,  Andersson-Powerpole, Minus an Masse
Gehäuseabmessungen 150 mm x 80 mm x 200 mm (B x H x T)

Muss man SMD-Teile löten?

Nein. Alle SMD-Bauelemente sind auf der Platine bereits aufgelötet, sodass man lediglich noch die bedrahteten Teile (Filterspulen, Elkos, Keramikwiderstände, Widerstände, 11 LEDs und die 6 Buchsen) einzubauen hat.

Braucht man HF-Messtechnik, um den Transverter abzugleichen?

Nein. Für die einzelnen Abgleichschritte wird das Power-Meter genutzt, das sich auf der Platine befindet. Mittels Koax-Patchkabels steckt man es auf die einzelnen Messpunkte um. Für grobe Tests orientiert man sich an der Anzahl der leuchtenden LEDs, für feine Messungen schließt man ein Digitalmultimeter an einen DC-Messpunkt an. Das funktioniert einwandfrei, wie bereits von einigen Nachbauern bestätigt wurde. 

Warum hat der Transverter nicht eine höhere Ausgangsleistung?

Ziel des Entwicklers war es, einen Transverter zu entwerfen, der ein intermodulationsarmes Sendesignal produziert. Nachgeschaltete Endstufen, z.B. die von BEKO, lassen sich in der Regel mit 10 W voll aussteuern. Bei angehobenen Bedingungen (Tropo oder Es ) kann man auch mit 10 W erolgreich sein....

Wie verhält sich der Transverter, wenn er keine Betriebsspannung hat bzw. ausgeschaltet ist?

Im spannungslosen bzw. ausgeschalteten Zustand wird das Signal von der 10-W-TRX-Buchse zur 0-dBm-Buchse durchgeschleift. Die Elektronik des Transverters ist nicht gefährdet, da das Relais Rel200 die beiden Buchsen verbindet und das Innenleben des Transverters von der HF trennt.

Hat der Transverter einen Rücksendeschutz, der Schäden vermeidet, falls man versehentlich sendet und der Transverter nicht auf Senden ist?

Nein. Es gibt zwar Lösungen mit flinken Sicherungen (10...50 mA), diese sind aber doch so träge, dass sie Schäden eher nicht sicher ausschließen können. Üblicherweise wird daher auf TRX-Eingänge für Leistungen im Watt-Bereich verzichtet und nur ein Low-Power-Eingang (0 dBm) vorgesehen.
Transverter-Nutzer müssen daher beim Verkabeln der Station umsichtig sein, vor allem, wenn man den Transverter beim Fieldday portabel einsetzt.

Wie groß ist der Schaden im Fall der Fälle?

Wenn sich der Transverter im Empfangszustand befindet (eingeschaltet und PTT offen) gelangt das Sendesignal aus dem Transceiver direkt auf den Ausgang des MMICs ERA-6. 10 W HF zerstören dieses Teil definitiv, sodass man es wechseln muss. Das kostet ein paar Euro und dauert eine halbe Stunde, ruiniert aber im Laufe der Zeit die Platine, wenn es oft wiederholt werden muss.

Was ist zu beachten, wenn man den Transverter an einem IC-7300 betreibt?

Wie bereits erwänht, muss definitiv vermeiden, dass man "von hinten" in den Transverter sendet, wenn der Transverter auf Empfang ist. Daher darf man bei der Einstellung der Sendeleistung keinesfalls so vorgehem, wie es auf Seite 3-9 der mehrsprachigen Basis Bedienungsanleitung beschrieben ist. Dort wird empfohlen, die Sendeleistung im Sendezustand des IC-7300 einzustellen.
Vielmehr drückt man bei Empfang den Multiknopf, aktiviert das RF-Power-Feld und stellt 10 % ein, was etwa 10 W HF bedeutet.

In welcher Reihenfolge sollte die Verkabelung zwischen TRV und IC-7300 erfolgen?

Wenn beide Geräte an die Stromversorgung angeschlossen sind und die PTT-Leitung zwischen TRX und TRV steckt ist, schaltet man den TRX und den TRV ein. Nun SSB wählen, die Sendeleistung auf 0 % reduzieren und die PTT-Taste drücken. Mit dem Transceiver muss nun gleichzeitig der TRV auf Senden schalten, sodass die rote PTT-LED leuchtet.
Nun verbindet man die ANT-Buchse des IC-7300 mit der 10-W-Buchse des TRV und schaltet den TRX auf FM. Nach dem Drücken der PTT erhöht man die Sendeleistung des IC-7300 auf 10 %. Wenn dieser Wert erreicht ist, sollten am TRV alle grünen und gelben LEDs des Power-Meters leuchten.

Sollte man die Sequenzer-Funktion des IC-7300 nutzen?

Unbedingt! Damit die Relais des TRV (und einer eventuell nachgeschalteten Endstufe) sicher geschaltet haben, bevor der IC-7300 HF abgibt, muss man die Sequenzer-Funktion des Transceivers aktivieren.  Dazu im Set-Modus>Function im Menü TX-Delay HF eine Verzögerungszeit einstellen, da der Voreinstellwert "OFF" ist. Eine Verzögerung von 15 ms sind für den TRV ausreichend. Will man eine Endstufe ansteuern, muss man die Schaltzeiten der darin verbauten HF-Relais ermitteln und entsprechend berücksichtigen.

Eine Besonderheit gibt es beim VOX-Betrieb. Die Funktion "Voice Delay" kann das Sprachsendesignal zwischenspeichern und damit verzögern, sodass die erste Silbe durch die Ansprechzeit der VOX nicht "verschluckt" wird. Man sollte alle 3 wählbaren Zeiten ausprobieren, insbesondere wenn die Sequenzer-Funktion genutzt wird.

 

 

 

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