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Häufig gestellte Fragen Häufig gestellte Fragen

Support der FA-Bausätze

FA-NWT01
USB-Transceiverinterface mit integrierter Soundkarte
USB-Interface für Icom-TRX BX-130/130f
FA-Antennenanalysator
GPS-Empfänger mit Locatoranzeige und Bluetooth-Schnittstelle

 

FA-NWT01 

Wohin kann ich mich ggf. mit Problemen, die beim Aufbau, bei der Inbetriebnahme oder bei der Benutzung der Software auftreten, wenden?

Bitte wenden Sie sich in jedem Falle direkt an uns: nwt@funkamateur.de - bei uns bekommen Sie umgehend eine kompetente Antwort aus erster Hand. Bitte vermeiden Sie es, die Entwickler direkt zu kontaktieren, siehe auch Editorial FA 4/07

In der Anleitung zur Software von DL4JAL steht, dass zum Kalibrieren ein 40-dB-Dämpfungsglied erforderlich ist. Woher bekomme ich so etwas?

Dämpfungsglieder können Sie über den FA-Leserservice beziehen (ATT-3, ATT-6, ATT-10, ATT-20, ATT-30). Für 40 dB können Sie sowohl eine Kombination aus 10 und 30 dB, als auch zweimal 20 dB verwenden. Eine Komfortable Kalibrierung ist mit der Zusatzbaugruppe "Schaltbares Dämpfungsglied" möglich (Bausatz BX-150).

Laut FA 1/07, S. 38 ff., ist die Software WinNWT von DL4JAL für Windows XP compiliert. Wird es auch eine Version für Windows 98 geben?

WinNWT wird seitens des Entwicklers nur unter Windows XP getestet und es wird nur dieses Betriebssystem unterstützt. Aber: Nach vorliegenden Erfahrungen läuft die aktuelle Version (Download unter www.dl4jal.de) anstandslos unter Windows 98SE, sogar auf einem Notebook mit nur 233 MHz Taktfrequenz. Zu anderen Windows-Versionen, auch Vista, liegen uns noch keine Erfahrungswerte vor. Übrigens lässt sich im Online-Shop bei den Artikeln mit der Nummer BX-060, BX-065 und BX-069 eine Kurzanleitung zur Bedienung von WinNWT herunterladen.

Ich habe zwar bei der Erstkalibrierung auch eine lineare Messsonde kalibriert, kann diese aber im Nachhinein nicht mehr finden. Wie kann ich die Messung mit dieser aktivieren?

Gehen Sie beim Menüpunkt "Wobbeln" auf "Auswahl Messsonde 1" und wählen die beim Kalibrieren angelegte Sondendatei; standardmäßig ist das "AD8361.hfm". Übrigens lässt sich im Online-Shop bei den Artikeln mit der Nummer BX-060, BX-065 und BX-069 eine Kurzanleitung zur Bedienung von WinNWT herunterladen.

Gelegentlich kommt es zum Einfrieren des Programms während des laufenden Wobbelbetriebs. Was kann ich tun?

An dem Problem wird noch gearbeitet. Damit Ihnen so etwas nicht passiert, helfen
- Deaktivierung jeglicher Virenscanner u.Ä. während der Messungen;
- Cursormanipulationen nur nach Stopp des Wobbelbetriebs.
Kommt doch einmal die Sanduhr und verschwindet nicht mehr, beachten Sie den grünen Fortschrittsbalken (rechts oben unter der Anzahl der Messpunkte). Erst wenn auch dieser eingefroren ist oder die Meldung "Keine Daten vom NWT" erscheint, Stromzufuhr zum NWT unterbrechen und wieder anstecken.

Kann man mit dem NWT auch Messungen an einem KW- oder UKW-Transceiver durchführen?

Hierzu gibt Reiner, DL8LRZ, folgenden wichtigen Hinweis (danke für den Tipp!):
"Ich habe mir in der Experimentierfreude der letzten 14 Tage meinen NWT zerschossen. Fehlerbild: Kein Ausgangssignal am AD8000, der R (47Ohm) an Pin 6 defekt, von der DDS kommen die 2 Signale zum AD8000. Was war passiert: Ich wollte mal kurz meinen (T)RX "nur so" anschauen und habe im Eifer kein Dämpfungsglied zwischen geschaltet - der Empfänger hat ja ein mehrstufiges. Danach ging nichts mehr. Irgendwie muss der Sender einen kurzen Impuls getastet haben, wie, ist mir unklar, vielleicht hat auch XP einfach mal auf das Soundkarteninterface zugegriffen, aber das Fehlerbild ist eindeutig, da kam HF von "draußen". Der Schaltplan ergibt, sie liegt ungebremst am AD8000 an.
Deshalb: Niemals einen TRX ohne Dämpfungsglied anschließen, auch wenn nur der Empfänger angeschaut werden soll. Im nachhinein gesehen, noch Glück gehabt, wenn es beim obigen Fehlerbild bleibt.

Ich habe mir vor kurzem den NWT als Fertiggerät im Weissblechgehäuse mit Richtkoppler + Software-CD zugelegt. Ich finde haufenweise PDFs auf der CD, aber was davon muss ich wirklich lesen? Ich würde mich über ein ordentliches Quick-Start-Manual freuen, das dort anfängt wo man das Teil auspackt.

Die PDFs haben alle Ihre Bedeutung. Auch für nicht selbst bauende Amateure enthalten die beiden Baumappen zum NWT und zum Reflexionsmesskopf wertvolle Zusatzinformationen, Messbeipiele usw. Und eine "Liesmich"-Datei sollte man eigentlich immer lesen!
Ganz wichtig ist jedoch die Datei "Softwarehandbuch.pdf". Sie enthält eine vierseitige Kurzanleitung zur Software WinNWT - das ist genau jenes Quick-Start-Manual, was Sie suchen.

Was muss ich bei der Spannungsversorgung beachten?

Der FA-NWT ist so aufgebaut, dass er mt einem ganz normalen Stationsnetzteil, das etwa 12 bis 13,8 V liefert, betrieben werden kann. Genau genommen darf die Versorgungsspannung zwischen 11,2 und 16 V liegen. Der Strombedarf beträgt etwa 180 bis 210 mA.
Der mitgelieferte Gleichspannungs-Hohlstecker 5,5/2,1 mm ist so zu beschalten, dass Minus an Masse liegt.

Nach Installation des USB-Adapters erscheint bei einigen PCs der COM-Anschluss immer unter einer Nummer, die größer als acht ist. Der Software des FA-NWT01 akzeptiert aber nur bis COM8. Wie ist das Problem lösbar?

Leider vergibt Windows jedes mal beim Anstecken eines neuen USB-Geräts eine neue virtuelle COM-Port-Nummer. Wer viele verschiedene USB-Geräte am PC nutzt, bei dem kann das Port somit beim erstmaligen Anschließen des USB-Adapters auch außerhalb der bisher von der PC-Software des FA-NWT01 erkannten acht COM-Ports liegen. Eine Lösung wöre es, den zu hoch liegenden Port mit einem der Ports von 1 bis 8 zu tauschen. Dies lässt sich auf folgendem Weg realisieren:
Dreh- und Angelpunkt ist der "Geräte-Manager", den Sie über "Start" → "Einstellungen" → "Systemsteuerung" → "System" → "Hardware" erreichen. Im Geräte-Manager ist bei angestecktem FA-NWT unter "Anschlüsse (COM und LPT)" der USB-Treiber "Prolific USB-to-Serial Comm Port" mit der von Windows vergebenen COM-Port-Nummer in Klammern zu sehen. Nach dem Klick mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und der Auswahl von "Eigenschaften" können Sie bei "Anschlusseinstellungen" über den Button "Erweitert" im Feld "COM-Anschlussnummer" ein Port zwischen 1 und 8 wählen. Im Idealfall nutzen Sie eine bisher nicht belegte und als solche gekennzeichnete Nummer. Ansonsten weisen Sie einem der bisher über COM1 bis COM8 erreichbaren Geräte einfach eine andere Nummer zu, die Sie dann für den USB-Adapter des FA-NWT01 nutzen. In der Mehrzahl der Fälle funktioniert die Kommunikation über den umgebogenen COM-Port trotzdem weiter. Beachten Sie dabei bitte, dass COM1 und COM2 in der Regel für die RS232-Schnittstellen des Rechners vorgesehen sind und nicht anderweitig genutzt werden können.

 

USB-Transceiverinterface mit integrierter Soundkarte 

Ist mit dem Interface auch die Betriebsart RTTY mit FSK möglich?

Es gibt dabei zwei Probleme: Die serielle Schnittstelle wird ja bereits vom CAT-Interface belegt. Auch würde ein USB-Seriell-Umsetzer hier nicht weiterhelfen, da 5-Bit-Code verwendet wird, und alle uns bekannten USB- Umsetzer nur 7 und 8 Bit beherrschen. Die bekannte MMTTY-TTY-Maschine von JE3HHT hat für dieses Problem aber eine Lösung, da offenbar schon andere OMs vor diesem Problem standen. Durch ein zusätzliches Programm "EXTFSK.DLL" ist es möglich, die TTY-Ausgabe auf RTS oder DTR umzuleiten. Eine mögliche Verdrahtung mit unserer Box wäre also: RTS steuert wie gehabt PTT und DTR steuert den FSK-Eingang des Transceivers. Wenn über DTR auch noch alternativ CW gegeben werden soll, so müsste man einen Schalter vorsehen. Damit ist zumindest bei Programmen, die für RTTY die MMTTY-Maschine verwenden, wie z.B. HRD oder UcxLog, der Weg Dank dieser DLL geebnet.
Das genaue Vorgehen werden wir in der Baumappe detailliert beschreiben.
Die Erzeugung des RTTY-Sendesignals durch die Soundkarte (d.h. AFSK) ist natürlich auch möglich, bereitet aber bisweilen die bekannten Probleme bezüglich Pegel, Austeuerung und Nutzung der Filter. Das wird in der Anleitung zu MMTTY schön beschrieben.

Meine Log-/CAT-Software akzeptiert nur serielle Ports bis einschließlich COM9. Windows hat für das Interface aber die Port-Nummer 11 vergeben und zeigt an, dass alle COM-Ports bis einschließlich 10 belegt sind. Darf ich trotz Warnmeldung dem Interface eine andere Port-Nummer zuweisen?

Unter Windows hat irgendwann irgendein Treiber diverse COM-Ports belegt. Wenn diese nicht definitiv auch verwendet werden - zum Beispiel durch angeschlossene Geräte - dann kann man die Warnung ignorieren und den gewünschten Port zuweisen. Dieses erfolgt z.B. unter Windows XP über Systemsteuerung → Hardware → Gerätemanager → Anschlüsse (COM und LPT) → COM11 → Eigenschaften → Erweitert.

Beim Betrieb des Interfaces hängt sich mein Windows XP spätestens nach 5 Minuten auf. Danach ist ein Neustart erforderlich. Woran kann das liegen?

Beim Einsatz der Software HamRadio Deluxe oder DR870 kann der oben beschriebene Fehler auftreten. Ursache ist wahrscheinlich der FTDI-Treiber. Wer auf seiner mitgelieferten CD noch die Version CDM 2.02.04.exe bekommen hat, sollte sich den aktualisierten Treiber CDM 2.04.06.exe von der website: http://www.ftdichip.com/FTDrivers.htm (→ Drivers → VCP) herunterladen und diesen installieren.

Wo finde ich unter Windows die Einstellmöglichkeit für den NF-Eingangspegel des Soundkartenchips?

Der von uns verwendete Schaltkreis hat leider keine elektronische Einstellmöglichkeit für den NF-Eingangspegel. Dieser lässt sich nur über den entsprechenden Einstellregler auf der Platine verändern. Alternativ kann zu diesem Zweck auch ein Potenziometer an K5 angeschlossen werden (siehe auch FA 04/07).

Wenn ich meinen Kenwood-Transceiver für digitale Betriebsarten nutze und dabei gleichzeitig CAT-Steuerung über RS232 und Soundkarte verwende, zeigen sich horizontale Streifen im Wasserfalldiagramm. Diese ändern sich im Takt der CAT-Signale. Was kann ich dagegen tun?

Bei Verwendung des RS232-Pegels kann es zur Einkopplung von Störspannungen in den relativ empfindlichen Eingang der Soundkarte kommen. Aus diesem Grund ist unbedingt abgeschirmtes Mikrofonkabel für die Verbindungsleitung zwischen Transceiver und Interface einzusetzen.

 

USB-Interface für Icom-TRX BX-130/130f 

Ich bilde mir ein, alles richtig aufgebaut zu haben, trotzdem bekomme ich in meiner Software keine Verbindung zwischen TRX und Interface angezeigt. Könnte ich noch etwas vergessen oder nicht beachtet haben?

Man kann in der Tat nicht allzu viel verkehrt machen. Die Polung des USB-Kabels ist durch die Farben der Leitungen vorgegeben. Lediglich beim Sub-D25-Steckverbinder ist zu beachten, dass die weibliche Seite auf der Platine sitzt und die männliche in die Griffschalen kommt - anders geht es aber auch gar nicht. Der weibliche Steckverbinder hat eine 12- und eine 13-polige Stiftreihe, bei verkehrtem Aufsetzen wäre auf der Bestückungsseite ganz offensichtlich ein Lötpad zu viel und auf der anderen Seite eines zu wenig. Ferner hilft beim Anlöten der transceiverseitigen Leitungen die Bezifferung auf dem (männlichen) Steckverbinder; zum Lesen ggf. eine Lupe zu Hilfe nehmen; bei leichter Weitsichtigkeit hilft auch eine preiswerte Lesebrille 2,5 … 3 Dioptrien aus einem Drogeriemarkt.

Kann mein Problem daran liegen, dass auf dem Bild 1 in FA 12/07 Mono-Klinkenstecker zu sehen waren, mir jedoch Kabel mit Stereo-Klinkensteckern geliefert wurden?

Der Hersteller liefert fertige Anschlusskabel - unsere Artikelnummer BX-131 - mit Mono-Steckverbindern. Weil jedoch bei manchen Transceivern das bloße Hereinstecken eines Mono-Klinkensteckers in die KEY-Buchse bereits zum Auslösen der Tastung führen kann, liefern wir sicherheitshalber bewusst Leitungen mit Stereoklinkensteckern. Dass die Tastung an sich funktioniert, lässt sich ja leicht mit einem Drähtchen am Steckverbinder prüfen (11 mit Masse, z.B. an 24 oder 25, brücken). Wenn bei der CAT-Leitung der äußere Ring an Masse liegt und der innerste Kontakt an 12 und (!) 13 liegt, funktioniert auch das.

Kann es sein, dass meine Log-/CAT-Software nicht mit dem Interface zusammenspielt?

Wenn die Software Icom-Transceiver korrekt unterstützt, muss wenigstens die Datenkopplung (CAT) funktionieren, d.h. die Frequenz u.a. Betriebsparameter müssen auf dem Bildschirm erscheinen und sich auch vom Programm aus verstellen lassen. Allerdings kann es sein, dass nicht alle Programme eine CW-Tastung auf demselben COM-Port zulassen. Empfehlung der Redaktion ist die Freeware UcxLog von DL7UCX, siehe FA 6/07, S. 604-607, herunterzuladen bei www.ucxlog.org bzw. auf FA-Jahrgangs-CD 2007 im Ordner "06" enthalten. Bitte probieren Sie es bei Problemen zunächst mit dieser Software, auch wenn Sie diese später nicht weiter nutzen wollen - hier verfügt die Redaktion über umfangreiche Erfahrungen und kann am besten helfen, was bei der Vielzahl sonstiger Programme nicht immer gegeben ist.

Kann ich in meiner Log-/CAT-Software etwas falsch eingestellt haben?

Wichtig ist die Beachtung der genauen Reihenfolge bei der Installation. Also erst Treiber installieren, dann Interface anstecken, dann weitere automatisch ablaufende Installation. Anschließend ist die Nummer des "virtuellen" COM-Ports in der Systemsteuerung zu ermitteln: Systemsteuerung → System → Hardware → Gerätemanager → Anschlüsse (COM und LPT). Hier erscheint das Interface als "USB Serial Port", und dessen Nummer notieren wir uns. Jetzt das Interface aber nicht mehr in eine andere USB-Buchse stecken, sonst vergibt Windows wiederum eine neue Port-Nummer! Nun müssen Sie in Ihrer Software die Nummer des COM-Ports eintragen und die Schnittstellenparameter für den Transceiver festlegen, dazu Handbuch Ihres Transceivers bereitlegen oder notfalls via www.icomeurope.com herunterladen (hier gibt es auch Handbücher älterer Geräte, jedoch alle nur auf Englisch): Transceiver: Icom auswählen, Gerätetyp nicht relevant, ggf. Variante "TRX = off" wählen. Icom-CI/V-Adresse: Die eintragen, welche im TRX eingestellt ist. Baudrate: Stellen Sie im TRX eine möglichst hohe ein, 19200 Bd sollte es nach Möglichkeit mindestens sein, und dieselbe Baudrate tragen Sie im Programm ein. Übertragungsprotokoll: Ihr Icom-TRX ist hier tolerant, im Handbuch steht deswegen dazu meist gar nichts, aber der Interface-Schaltkreis versteht kein 8N2 (siehe auch FA 12/07, S. 1329, letzter Satz). Stellen Sie also unbedingt 8N1 ein, d.h. 8 Datenbits, No Parity, 1 Stopp-Bit! In vielen Programmen ist zunächst 8N2 vorbelegt! Hiernach evtl. noch einmal das Interface abziehen und wieder anstecken oder PC neu starten.

 

FA-Antennenanalysator 

Mit meinem FA-Antenenanalysator habe ich folgendes Problem: Nach 14 Tagen sind die Akkumulatoren leer. Ist das Gerät etwa defekt?

Der Stromverbrauch des Antennenanalysators im abgeschalteten Zustand beträgt ziemlich genau 70 µA. Dieser Strom fließt im Wesentlichen durch den Spannungsteiler auf der Ladeplatine, welcher sich parallel zum Akkumulator befindet. Hinzu kommt der Leckstrom der Transistoren V2 und V3 auf der Hauptplatine in der Größenordnung von max. 1 µA. Lässt man die Selbstentladung der Akkumulatoren außer Betracht, ergäbe sich daraus bei einer Akkumulatorkapazität von 2500 mAh eine Entladezeit von ca. 4 Jahren. Das oben geschilderte Problem kann somit nur auf die Selbstentladung der eingesetzten Akkumulatoren zurückzuführen sein.
Üblich ist bei NiMH-Akkumulatoren eine Selbstentladezeit von 2 bis 3 Monaten. Dieses ist ein (bekannter) Schwachpunkt dieses Akkumulatortyps. Leider sind NiMH-Akkumulatoren sehr unterschiedlicher Qualität am Markt, sodass es offenbar auch vorkommen kann, dass man beim Kauf Exemplare mit besonders kurzer Selbstentladezeit erhält. Bei Markenfabrikaten, die allerdings auch ihren Preis haben, sollte das eigentlich nicht vorkommen.

Beim Betrieb des NiMH-Akkuladers wird mein in der Nähe befindliches UKW-Funkgerät gestört. Was kann ich dagegen tun, außer nur dann funken, wenn ich die Akkumulatoren gerade nicht lade?

In der Akkumulator-Ladeschaltung arbeitet ein Schaltregler. Dessen steile Impulsflanken erzeugen ein breitbandiges Spektrum an Störsignalen, welches über die Stromversorgungsbuchse nach außen gelangt. Das einfache, ungeschirmte 12-V-Kabel wirkt dabei wie eine Antenne. Diese Art von Störungen lässt sich mit einem Klapp-Ferritringkern auf dem Stromversorgungskabel wirkungsvoll unterdrücken. Dazu führen Sie zwei bis drei Windungen des Kabels durch den Klappferrit und platzieren diesen möglichst dicht hinter dem Hohlstecker, also nahe an der Buchse des Antennenanalysators. Die aktuelle Baumappe zum Bausatz BX-110 enthält dazu einen entsprechenden Hinweis.

Ich habe einen FA-SY gemäß Anleitung aufgebaut und betreibe ihn auf der mitgelieferten Adapterplatine. Er funktioniert, solange das USB-Kabel steckt. Sobald ich es abtrenne, "vergisst" er die gespeicherten Einstellungen und die Ausgangsfrequenz springt undefiniert. Manchmal startet er auch gar nicht mehr richtig und ich kann ihn dann nur noch über die Steuersoftware wieder zum Leben erwecken. Ist der FA-SY defekt oder mache ich etwas falsch??

Für die Verbindung zwischen FA-SY-Adapterplatine und USB-Anschluss des PCs sollte ein kurzes, hochwertiges, gut geschirmtes USB-Kabel verwendet werden. Billige oder zu lange Kabel können zu den beschriebenen Störungen führen. Es hat sich auch herausgestellt, dass der Schaltkreis Si570, speziell in der Version mit CMOS-Ausgang, offenbar empfindlich auf Reflexionen bei nicht ordnungsgemäßem Abschluss reagiert. Dieses kann zu Fehlern in der I2C-Kommunikationsschnittstelle mit dem Controller führen. Der probeweise Abschluss mit einer ohmschen Last kann helfen, dieses Problem einzugrenzen. Eine sauber abgeblockte Stromversorgung verhindert ebenfalls Störungen, die auf diesem Wege zu "unerklärlichen" Effekten führen können

 

GPS-Empfänger mit Locatoranzeige und Bluetooth-Schnittstelle 

Ich habe den GPS-Empfänger mit Locatoranzeige erfolgreich nachgebaut und möchte nun die Bluetooth-Schnittstelle in Betrieb nehmen. Das in der Baumappe erwähnte Nokia Kabel CA-45 habe ich bisher nirgendwo entdecken können, stattdessen habe ich eins mit der Bezeichnung CA-53 (ZQ 09001012) gefunden. Leider ist bei diesem Kabel nicht ersichtlich, ob sich im Stecker ein TTL-Konverter befindet. Kennen Sie dieses Kabel? Ist bei diesem Kabel ein TTL-Konverter im Stecker? Kann man das Vorhandensein eines solchen Konverters messtechnisch ermitteln?

Eine Auflistung geeigneter Nokia-Datenkabel findet sich unter www.robotrack.org → Artikel-Projekte → USB./.TTL-Adapter. Davon ist sicher der eine oder andere z.B. über ebay beschaffbar. Eventuell ist die Farbbelegung aber anders - siehe dazu die Hinweise im FA-Beitrag bzw. in der Baumappe. Im Prinzip dürften alle USB-Datenkabel für Mobiltelefone heute TTL-Konverter im USB-Stecker haben. Was man von aussen jedoch nicht erkennen kann, ist, auf welchen Pegel diese Adapter umsetzen. Je nach Telefon kann das statt 5 V auch schon einmal 3,3 V oder 2,4 V sein.

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